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Ursachen ergründen

Nicht nur die akuten Beschwerden gilt es also mit Hilfe der Osteopathie zu beheben, sondern den Ursachen auf den Grund zu gehen. Symptome entwickeln sich dann, wenn der Organismus nicht mehr in der Lage ist, die Gesamtheit der vielen einzelnen Störungen (die Osteopathen sprechen von Dysfunktionen) zu beheben. Am schwächsten Glied in der Kette kommt es dann zum Problem, zur Krankheit oder zum akuten Schmerz. Dabei geht der Organismus ganz hierarchisch vor, das heißt lebenswichtige Bereiche und innere Organe müssen mit höchster Priorität geschützt werden. Dazu gehören
Atmung, Herz und Kreislauf, Fortpflanzung, Verdauung und Ausscheidung. Viele Haltungsveränderungen oder Schmerzen sind im wahrsten Sinne des Wortes nur "vorgeschoben" , um ebenswichtige Bereiche zu schützen. Dazu gehören zum Beispiel Kopfschmerzen oder Rückenschmerzen. Sie können osteopathisch ebenso behandelt werden wie Schiefhals, Hexenschuss und Sportunfälle oder chronische Gelenkerkrankungen. Aber auch bei Hörsturz und daraus folgenden Ohrgeräuschen ( Tinnitus ) , Verdauungsstörungen, Blasenschwäche, Heuschnupfen oder Asthma, Kreislaufschwierigkeiten und Menstruationschmerzen, Nervosität, Schlaf - und Konzentrationsstörungen, Zähneknirschen und Schweißausbrüchen helfen die gekonnten Techniken oftmals um nur einige Krankheitsbilder hier zu nennen.

Da die Osteopathie eine hochwirksame und intensive Therapie ist, beträgt die Dauer einer Behandlung ca. 50 -90 min., wobei die Behandlung sich meist über 1 bis 3 Einheiten erstreckt, was jeweils von der Intensität der Erkrankung abhängt.
 

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